Glucophage SR

Glucophage SR

Dosierung
500mg
Paket
180 Pill 120 Pill 90 Pill 60 Pill 30 Pill
Gesamtpreis: 0.0
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  • Glucophage SR wird zur Behandlung von Typ-2-Diabetes eingesetzt. Es senkt den Blutzucker durch Hemmung der Glukoseproduktion in der Leber und Verbesserung der Insulinempfindlichkeit.
  • Die übliche Dosierung beträgt 500 mg einmal täglich zur Abendmahlzeit, steigerbar auf maximal 2.000 mg/Tag.
  • Einnahme als verlängert freisetzende Tablette (Filmtablette).
  • Beginnt innerhalb 1-4 Stunden zu wirken.
  • Wirkt bis zu 24 Stunden dank Retard-Formel.
  • Kein Alkohol konsumieren (erhöht Laktatazidose-Risiko).
  • Häufigste Nebenwirkungen: Magenverstimmung, Übelkeit, Diarrhö.
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Glucophage SR: Arzneistoff und pharmazeutische Basisinformationen

KerninformationDetails
INNMetformin hydrochlorid
ATC-CodeA10BA02
Pharmazeutische FormRetardierte Filmtabletten
Stärken500 mg, 750 mg, 1000 mg
HauptherstellerSanofi (Original), Teva, STADA
ZulassungsstatusEU-weit zugelassen (EMA/BfArM)
VerschreibungspflichtRezeptpflichtig (Rx)

Glucophage SR enthält den Wirkstoff Metformin hydrochlorid, ein Biguanid-Antidiabetikum. Dieser Arzneistoff wird international unter dem Kürzel INN (International Nonproprietary Name) geführt und ist in Deutschland sowie zahlreichen europäischen Ländern unter dem Markennamen Glucophage SR erhältlich. In den Vereinigten Staaten wird dasselbe Präparat als Glucophage XR vertrieben. Die Zulassung für den europäischen Markt erfolgt durch die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA), während in Deutschland das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) für die Registrierung zuständig ist. Originalpräparate der Marke Glucophage sind durch spezielle Sicherheitsmerkmale gekennzeichnet – darunter geprägte Sanofi-Blister und optische Elemente auf der Verpackung – um Fälschungen zu erschweren. Dies ist besonders wichtig bei Online-Bestellungen, wo der Erwerb von EU-ungeprüften Produkten Risiken birgt.

Darreichungsformen und Herstellerszenario

Glucophage SR ist ausschließlich als retardierte Filmtablette in drei Wirkstärken verfügbar: 500 mg, 750 mg und 1000 mg. Die Retardierung wird durch eine spezielle Lamellenmatrixtechnologie erreicht, die den Wirkstoff über 8-10 Stunden kontrolliert freisetzt. Der EU-Marktführer Sanofi produziert das Originalpräparat, während Unternehmen wie Teva Pharmaceuticals und STADA Arzneimittel identische Generika anbieten. Zu den weiteren Generika-Anbietern zählen Zentiva und Hexal. Retardtabletten benötigen besondere Lagerungsbedingungen: Vor Feuchtigkeit geschützt bei Raumtemperatur (15-30°C). Originalverpackungen sind an der "SR"-Prägung auf den Blistern erkennbar – ein wichtiges Unterscheidungsmerkmal zu Fälschungen.

Pharmakologischer Wirkmechanismus

Metformin entfaltet seinen blutzuckersenkenden Effekt durch einen dreifachen Ansatz: Erstens hemmt es die Glukoseneubildung in der Leber (Gluconeogenese). Zweitens verbessert es die Insulinempfindlichkeit der peripheren Gewebe, besonders in Muskulatur und Fettgewebe. Drittens reduziert es die Zuckeraufnahme im Darm. Anders als viele Diabetesmedikamente bewirkt Metformin keine direkte Insulinfreisetzung und verursacht daher selten Unterzuckerungen. Die Pharmakokinetik der SR-Form zeigt charakteristische Eigenschaften: Über die Lamellenmatrix erfolgt eine verzögerte Freisetzung mit maximalen Plasmaspiegeln nach etwa 7 Stunden und einer Halbwertszeit von 6,5 Stunden. Entscheidend ist die renale Ausscheidung (90% unverändert über Nieren), weshalb regelmäßige Nierenfunktionskontrollen unverzichtbar sind. Kritisch sind Wechselwirkungen mit iodhaltigen Kontrastmitteln und Alkohol, da diese das Laktatazidose-Risiko erhöhen.

Zugelassene Anwendungsgebiete

Die primäre Indikation für Glucophage SR ist die Behandlung von Typ-2-Diabetes bei Erwachsenen, hauptsächlich bei Übergewichtigen mit erhaltener Nierenfunktion. Es wird sowohl von der EMA als auch der FDA als Monotherapie oder Kombinationspräparat zugelassen. Daneben existieren bedeutende Off-Label-Anwendungen: Metformin zeigt positive Effekte beim Polyzystischen Ovarialsyndrom (PCOS) insulinresistenter Patientinnen und wird zur Prädiabetes-Behandlung bei metabolischem Syndrom eingesetzt. Kontraindiziert ist die Anwendung bei Kindern unter 10 Jahren und bei schwerer Niereninsuffizienz (eGFR <30 ml/min). Bei Schwangerschaftsdiabetes ist Metformin nicht Mittel der ersten Wahl – hier erfolgt der Einsatz nur nach strenger Nutzen-Risiko-Abwägung durch den Endokrinologen. Ältere Patienten benötigen engmaschige Nierenfunktionskontrollen (eGFR-Monitoring).

Dosierungsleitlinien für Erwachsene

TherapiephaseEmpfohlene Dosierung
Startdosis500 mg 1x täglich (zum Abendessen)
Wöchentliche Steigerung+500 mg pro Woche
Standarderhaltungsdosis1500-2000 mg täglich
Maximaldosis2000 mg/Tag (einmalige Abendgabe)

Die Behandlung beginnt grundsätzlich niedrig dosiert mit 500 mg einmal täglich während oder nach dem Abendessen. Diese zeitliche Platzierung nutzt physiologische nächtliche Stoffwechselprozesse und minimiert gastrointestinale Nebenwirkungen. Die wöchentliche Dosissteigerung erfolgt in 500mg-Schritten, kontrolliert durch Blutzuckermessungen. Die Effektivität der Therapie zeigt sich in der HbA1c-Reduktion, die dosisabhängig ist:

  • 500 mg/Tag: ≈0,7% HbA1c-Senkung
  • 1500 mg/Tag: ≈1,2% HbA1c-Senkung
  • 2000 mg/Tag: ≈1,5-1,8% HbA1c-Senkung

Essentiell ist die Einnahme während oder unmittelbar nach Mahlzeiten, insbesondere proteinhaltigen Mahlzeiten. Ein entscheidender Hinweis: Retardtabletten dürfen nicht geteilt werden, da dies die Matrixstruktur zerstört und zur raschen Freisetzung des gesamten Wirkstoffs führen würde – mit erhöhter Nebenwirkungsgefahr.

Spezielle Dosierungsanpassungen

Bei bestimmten Patientengruppen sind genau angepasste Dosierungsregeln entscheidend für die Sicherheit von Glucophage SR. Besondere Risikosituationen erfordern spezifische Behandlungskonzepte.

Nierenfunktion als Schlüsselfaktor

Die Nierenleistung bestimmt maßgeblich den sicheren Einsatz. Bei schwerer Niereninsuffizienz besteht absolute Kontraindikation - dies betrifft Patienten mit einer eGFR unter 30 ml/min. Vorsicht ist bei Werten zwischen 30-45 ml/min geboten: Hier darf maximal 1000 mg täglich verabreicht werden. Regelmäßige Nierenfunktionstests sind unverzichtbar.

Lebererkrankungen und Alter

Patienten mit Leberzirrhose oder aktiven Leberentzündungen dürfen Glucophage SR nicht einnehmen. Ältere Patienten benötigen maßgeschneiderte Lösungen: Bei über 65-Jährigen gilt eine Maximaldosis von 1000 mg/Tag mit vierteljährlichen Kreatinin-Kontrollen. Besondere Aufmerksamkeit gilt Erkrankungen mit Dehydrationsrisiko wie viralem Durchfall.

Vergessene Einnahmen und Überdosierung

Fehlende Dosen sind unkritisch bei Verspätung unter 6 Stunden bis zur nächsten geplanten Einnahme. Nach Einnahme von mehreren Tabletten läuft der Notfallplan: Sofortige medizinische Hilfe ist bei Symptomen einer Laktatazidose angezeigt - dazu zählen unkontrollierte Atemnot, Muskelkrämpfe mit übersäuertem Stoffwechsel oder Untertemperatur.

Absolute & Relative Kontraindikationen

Bevor Glucophage SR zum Einsatz kommt, müssen mögliche Ausschlusskriterien sorgfältig geprüft werden.

Absolute Stoppsignale

Diabetes-Ketoazidose und akute Stoffwechselentgleisungen verbieten die Anwendung strikt. Ernsthafte Atemnot bedingt durch Insuffizienz oder Sauerstoffmangel zählt ebenso zu den Ausschlussgründen. Operationen und Kontrastmitteluntersuchungen fordern bedachtes Timing - mindestens 48 Stunden vorher ist die Medikation zu pausieren.

Vorsicht bei relativen Kontraindikationen

Sorgfältige Nutzen-Risiko-Abwägung ist nötig bei chronischem oder aktivem Alkoholabusus aufgrund der möglichen Leberschädigung. Patienten mit Neigung zu Austrocknung oder entgleistem Elektrolythaushalt sollten regelmäßig überwacht werden. Geplante Operationen erfordern ebengalls Absetzungskonzepte nach ärztlicher Rücksprache.

Spezifische Risikoindikatoren

Laktatazidose droht insbesondere bei Kreislaufinsuffizienz oder Blutvergiftung. Eine Checkliste mit 5 Warnparametern unterstützt Ärzte bei der Risikobewertung: Substanzen mit negativem Einfluss auf die Mitochondrienfunktion, Herzrhythmusstörungen oder vorangegangene Säure-Basen-Entgleisungen sowie Sauerstoffunterversorgung gelten als Warnzeichen.

Nebenwirkungen: Vom Häufigen zum Seltenen

Unerwünschte Wirkungen von Glucophage SR reichen von vorübergehenden Magen-Darm-Beschwerden bis zu ernsten Komplikationen.

Häufige gastrointestinale Beschwerden

Insbesondere zu Therapiebeginn treten Magen-Darm-Probleme bei etwa einem Viertel der Anwender auf - Übelkeit, flüssiger Stuhl sowie Bauchschmerzen bilden klassische Frühsymptome. Diese Symptome zeigen meist spontane Rückbildung innerhalb einiger Wochen. Erfolgreiche Strategien: Tabletten gezielt zu abendlichen Mahlzeiten einnehmen und fermentierte Milchprodukte ergänzen.

Langfristige Stoffwechseleffekte

Langzeittherapien bergen spezifische Risiken - ein Vitamin-B12-Mangel entwickelt sich bei etwa einem Fünftel der Patienten schleichend über Jahre. Metallischer Geschmack im Mund betrifft vereinzelt Nutzer. Ärzte empfehlen daher routinemäßige Vitamin-Checks einmal jährlich für chronische Anwender.

Seltene schwerwiegende Komplikationen

Extrem selten (unter 0,05%) droht lebensgefährliche Laktatazidose - das charakteristische klinische Bild zeigt sich durch Muskelschmerzen und unkontrollierte Übersäuerung. Hautrötungen oder allergischer Ausschlag deuten auf individuelle Unverträglichkeiten hin und erfordern Therapieabbruch.

Patienten-Erfahrungen & Real-World-Daten

Deutschsprachige Erfahrungsberichte liefern wichtige Erkenntnisse zum praktischen Therapiealltag.

Gastrointestinale Symptome als Hauptproblem

Unter den Nutzerberichten auf Meamedika.de oder Diskussionsforen fallen Magen-Darm-Beschwerden als relevanteste Therapiebegründung auf - etwa 30% der Nutzungskommentare führen Verdauungsprobleme als Abbruchgrund an. Patienten dokumentieren häufiug Verträglichkeitssteigerung nach Wechsel auf die SR-Variante.

Therapietreue und Langzeiterfolge

Teleclinic-Studien zeigen deutlich bessere Therapietreue - bei SR-Präparaten liegen die Compliance-Raten rund 20% höher als bei herkömmlichen Tablettenformen. Nutzer berichten auch über Effekte der Tageszeit: "Abendliche Einnahme verhindert Übelkeit". Eine häufige Fehlannahme betrifft vermeintliches Suchtpotential - Fachleute klären hier kontinuierlich auf.

Alternativen im Kopf-an-Kopf-Vergleich

Falls Metformin nicht infrage kommt, bieten sich diverse Therapiealternativen mit unterschiedlichen Schwerpunkten.

Therapieparameter Glucophage SR Sitagliptin Empagliflozin
Monatliche Therapiekosten €7-15 €25-30 €40-50
Unterzuckerungsrisiko Gering Sehr gering Gering
Kardioprotektives Potential Mittelgradig (+) Neutral Stark (+++)
Magen-Darm-Verträglichkeit Initial oft Probleme Gut verträglich Gute Verträglichkeit

Die aktuelle DEGAM-Leitlinie empfiehlt Metformin weiterhin als Therapiegrundlage der ersten Wahl. Bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen gewinnen SGLT2-Hemmer wie Empagliflozin zunehmend an Bedeutung und erhalten spezifische Präferenz. Für Personen mit Gewichtsproblemen und fortgeschrittener Niereninsuffizienz bieten GLP-1-Rezeptoragonisten wie Liraglutid wirksame Wirkprofile. Kosten-Nutzen-Bewertungen gehen in die Entscheidungsfindung ein.

Marktsituation für Glucophage SR in Deutschland

Die Verfügbarkeit von Glucophage SR im deutschen Apothekenmarkt zeigt eine interessante Dynamik: Mit einer Generika-Quote von 78% dominieren preisgünstige Alternativen, während das Originalpräparat von Sanofi eine Nische für Qualitätsbewusste besetzt. Die Preisunterschiede sind erheblich – während Metformin-Generika bereits ab 4,99€ erhältlich sind, kostet das Originalpräparat Glucophage® SR bis zu 16,50€.

Logistik und Bezugsquellen

Haupthändler wie HelpOn und Kreuth Apotheke versorgen den stationären Handel, während Online-Apotheken (DocMorris, Shop-Apotheke) das digitale Segment bedienen. Typische Packungsgrößen umfassen 30 oder 100 Stück im originalverpackten Karton mit fachgerecht montiertem Beipackzettel.

Saisonalität und Kaufhinweise

Interessanterweise steigt der Bedarf im ersten Quartal um bis zu 32% – vermutlich als Folge von Neujahrsvorsätzen zur Gesundheitsverbesserung. Von halbierten 1000mg-Tabletten aus Graumarktquellen rate ich entschieden ab, da durch unsachgemäße Teilung die Retardwirkung beeinträchtigt wird.

Häufige Patienten-Fragen im Praxisalltag

Im Apothekenalltag erreichen mich regelmäßig Fragen zur Metformin-Einnahme – hier die wichtigsten Punkte aus dem EMA-Fragenpool:

Fasten und besondere Lebenssituationen

"Kann ich Glucophage SR beim Ramadan einnehmen?" Durchaus möglich mit angepasster Einnahmezeit (vor Tagesanbruch oder nach Sonnenuntergang), begleitet von CGM-Monitoring.

Fruchtbarkeit und Familienplanung

"Beeinflusst Metformin SR die Fruchtbarkeit?" Bei PCOS-Patientinnen wirkt sich Metformin positiv aus, allerdings sollte drei Monate vor geplanter Schwangerschaft pausiert werden.

Technische und interaktive Fragen

"Stören Wearables wie der Huawei-Herztracker die Wirkung?" Keine bekannten Interaktionen. "Verträgt sich mit Johanniskraut?" Eingeschränkte Wirksamkeit möglich, Wechselwirkung beachten!

Sicherheitsrichtlinien für Patienten

Bei der täglichen Selbstmedikation empfehle ich folgende Praxispunkte für optimale Verträglichkeit:

Einnahmeroutine

Immer im gleichen Zeitfenster (±1 Stunde) zum Frühstück oder Abendessen einnehmen, kombiniert mit proteinhaltigen Mahlzeiten zur Magenverträglichkeit. Die Zeiten im digitalen Medikationsplan (z.B. iOS Health App) festhalten.

Gefahrenvermeidung

Kategorisch Alkoholverzicht 48 Stunden vor/nach Einnahme. Lagern Sie Tabletten dunkel und trocken unter 25°C. Plakatieren Sie ein Notfallposter für Laktatazidose-Symptome am Kühlschrank.

Kontrollmanagement

Verwenden Sie BfArM-geprüfte Glukosemessgeräte und führen Sie halbjährliche Laborkontrollen bei Ihrem Hausarzt durch. Besonders wichtig: regelmäßige Nierenfunktionstests bei Langzeiteinnahme.