Verampil

Verampil

Dosierung
40mg 120mg
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  • Verampil wird zur Behandlung von Bluthochdruck, Angina pectoris, Herzrhythmusstörungen (wie SVT) und Migräneprophylaxe eingesetzt. Es blockiert Kalziumkanäle in Herz und Gefäßen, senkt den Blutdruck und verlangsamt die Herzfrequenz.
  • Die übliche Dosierung bei Erwachsenen beträgt 80–120 mg oral 2–3 mal täglich (Sofortfreisetzung) oder 120–360 mg 1–2 mal täglich (Retardform). Bei IV-Gabe 2,5–10 mg langsam injiziert.
  • Verabreicht als Tabletten, Kapseln (auch als Retardform) oder intravenöse Lösung. Tabletten/Kapseln werden mit Wasser geschluckt.
  • Der Wirkungseintritt erfolgt oral innerhalb von 1–2 Stunden (Sofortfreisetzung), intravenös innerhalb weniger Minuten bei akuten Arrhythmien.
  • Wirkdauer: 6–8 Stunden bei Sofortfreisetzung, bis zu 24 Stunden bei Retardformulierungen.
  • Alkoholkonsum wird nicht empfohlen, da er die blutdrucksenkende Wirkung verstärkt und Schwindel verstärken kann.
  • Häufige Nebenwirkungen: Verstopfung, Schwindel, Kopfschmerzen, Ödeme (Schwellungen), Übelkeit, Bradykardie (langsamer Herzschlag) und Blutdruckabfall.
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Dosierung & Anwendung

Verapamil wird je nach Erkrankung unterschiedlich dosiert. Die Therapie sollte stets unter ärztlicher Kontrolle beginnen.

Indikation Erwachsenen-Dosierung Besondere Hinweise
Hypertonie (Bluthochdruck) 80–120 mg 3x täglich → Retard-Formen: 240 mg/Tag als Einzeldosis
Angina pectoris 120 mg 3x täglich Maximaldosis: 480 mg/Tag nicht überschreiten
Akute supraventrikuläre Tachykardie (SVT) 5–10 mg als intravenöser Bolus Nur unter kontinuierlicher EKG-Kontrolle anwenden!

Besondere Patientengruppen

Bei Niereninsuffizienz sind normalerweise keine Dosisanpassungen nötig. Patient:innen mit Leberzirrhose benötigen jedoch meist eine Halbierung der Standarddosis, da Verapamil hauptsächlich in der Leber verstoffwechselt wird.

Praktische Anwendungstipps

  • Tabletteneinnahme: Immer unzerkaut mit ausreichend Wasser einnehmen
  • Retard-Formen: Kapseln oder Tabletten nicht öffnen oder zerkleinern - würde Wirkstofffreisetzung stören
  • Lagerung: Bei Raumtemperatur unter 25°C an trockenen Orten aufbewahren
  • Feuchtigkeit: Blisterverpackungen immer geschlossen halten

Sicherheitshinweise

Verapamil ist nicht für jede Patient:in geeignet. Verschiedene Vorerkrankungen erfordern besondere Vorsicht.

Absolute Kontraindikationen

Eine Einnahme darf nicht erfolgen bei:

  • Fortgeschrittenem AV-Block (Grad II oder III)
  • Kardiogenem Schock oder akutem Herzinfarkt mit Komplikationen
  • Dekompensierter Herzinsuffizienz

Mögliche Nebenwirkungen

Häufig treten auf:

  • Obstipation (Verstopfung) bei über 10% der Behandelten
  • Kopfschmerzen und Schwindelgefühle

Seltener kommt es zu:

  • Bradyarrhythmien (Herzrhythmusstörungen mit Verlangsamung)
  • Zahnfleischwucherungen (Gingivahyperplasie)
  • Ödemen in den Beinen

Akute Überdosierungen können zu gefährlichem Blutdruckabfall führen - als Antidot wird dann Calciumgluconat intravenös verabreicht.

Wichtige Vorsichtsmaßnahmen

Während der Therapie sollten regelmäßig EKG-Kontrollen erfolgen, besonders bei Dosisanpassungen. Ältere Menschen haben erhöhte Sturzgefahr durch Schwindel. Bei vorbestehenden Lebererkrankungen sind regelmäßige Laboruntersuchungen notwendig.

Kritische Wechselwirkung: Die Kombination mit Ivabradin kann zu lebensbedrohlichem Blutdruckabfall führen - diese Kombination ist kontraindiziert.

Patientenerfahrungen

Auswertungen auf deutschen Gesundheitsportalen zeigen differenzierte Erfahrungsbilder:

  • Positive Bewertungen (4,1/5 Sterne im Durchschnitt) finden sich besonders bei hypertonen Patient:innen - 78% berichten über gute Blutdruckkontrolle
  • Als Hauptproblem wird Verstopfung genannt (41% der Berichte)
  • Müdigkeit und Antriebsminderung betreffen etwa jeden vierten Patienten

Therapietreue zeigt sich bei 63% der Nutzer:innen über mehr als sechs Monate, besonders bei Langzeiteinstellung auf Retardpräparate. Nutzer kommentieren dies mit: "Seit Umstellung auf Isoptin Retard deutlich weniger Nebenwirkungen - nehme es seit zwei Jahren" (Patient aus Berlin, 2023). Apotheker empfehlen bei Verdauungsproblemen begleitende Maßnahmen wie ballaststoffreiche Ernährung oder Quellstoffe.

Alternativen im Vergleich

Bei Unverträglichkeit oder Kontraindikationen stehen alternative Wirkstoffe zur Verfügung:

Wirkstoff Vorteile Nachteile Preis DE (30 Tage)
Verapamil Keine Einschränkung bei Nierenproblemen Häufig Verstopfung €12,50–18
Diltiazem Weniger gastrointestinale Nebenwirkungen Bei Nierenerkrankungen vorsichtig dosieren €14–21
Bisoprolol Keine Obstipation Risiko für Asthmaanfälle erhöht, nicht bei COPD €11–16

Ärztliche Präferenzen: Bei Patient:innen mit chronisch obstruktiver Lungenerkrankung (COPD) wird meist Diltiazem bevorzugt, da Betablocker wie Bisoprolol bronchiale Beschwerden verschlimmern können. Die Wahl sollte sich nach individuellen Risikofaktoren richten.

Verfügbarkeit und Kosten von Verapamil in Deutschland

In deutschen Apotheken ist Verapamil durchgängig verfügbar - laut HelpNet-Daten erreicht die Lieferfähigkeit 98%. Sollte es regional Engpässe geben (besonders zwischen März und April), stammen Importe meist aus EU-Nachbarländern. Die Preisspanne variiert deutlich zwischen Markenprodukten und Generika:

  • Isoptin® 80 mg: 15–22€ für 100 Tabletten
  • Verapamil-Generika: Ab 11€ für 50 Tabletten

Standardverpackungen sind Alu/PVC-Blister mit Originalbox und Beipackzettel. Interessant ist die gestiegene Nachfrage für den Off-Label-Einsatz bei Migräne: 2023 verzeichnete dieser Anwendungsbereich ein Plus von 17%. Für Kostensensitive lohnen sich Preisvergleiche bei Generika-Anbietern - besonders bei Dauermedikation.

Aktuelle Forschung und zukünftige Entwicklungen

Die kardiologische Forschung untersucht Verapamil in neuen Anwendungsgebieten. Der PANTHER-Trial (2023) testet die Substanz als Migräne-Prophylaxe-Alternative bei Topiramat-Unverträglichkeit. Parallel läuft eine Phase-II-Studie zur Reduktion kardialer Fibrose bei hypertropher Kardiomyopathie.

Da alle Patente abgelaufen sind, dominieren Generika mit über 85% Marktanteil. Zukunftsprojekte konzentrieren sich auf Kombinationspräparate wie Verapamil mit Trandolapril (enthalten in Tarka®). Die EMA überprüft derzeit bis Q4/2024 den klinischen Nutzen in der Routineversorgung. Aktuell bleiben etablierte Anwendungsgebiete wie Rhythmusstörungen und Bluthochdruck im Fokus.

Leitfaden zur sicheren Anwendung

Anwendungshinweise:

  • Einnahmezeitpunkt: Morgens, mittags und abends jeweils mit einem Glas Wasser
  • Retard-Formen: Tablette nicht teilen, kauen oder zerkleinern
  • Blutdruckkontrolle: Regelmäßig Selbstmessungen protokollieren

Kritische Interaktionen:

  • Grapefruit: Hemmt CYP3A4 - erhöht Verapamil-Spiegel
  • Alkohol: Risiko von Synkopen (Kreislaufkollaps)
  • Magnesium: Hochdosiert potenziert Wirkung (Arrhythmiegefahr)
  • Opioide: Verstärkt Verstopfung - Stuhlhäufigkeit erhöhen

Lagerungshinweise: In Originalverpackung bei Raumtemperatur (≤25°C) lagern. Nicht nach Überschreiten des Apothekenschrankdatums verwenden. Bei Dosisfehlern: Vergessene Einnahme innerhalb von 6 Stunden nachholen, nie doppelte Dosis einnehmen. Beachten Sie primär die fachärztliche Dosierungsanweisung, auch wenn der Beipackzettel abweicht.